Die Selbstständige Gewerkschaft von Radio Jugoslawien (Internationales Radio Serbien) möchte auf diese Weise die Öffentlichkeit über die sehr schwierige Situation benachrichtigen, in der sich, nicht durch ihre Schuld, die Beschäftigten in diesem Medienhaus nach 73 Jahren seines Bestehens befinden. Der Grund für eine solche Situation ist nicht nur der undefinierte Status unseres Hauses, sondern auch das unregelmäßige Finanzieren der Tätigkeit, zu der auch die Auszahlung der Gehälter der Angestellten gehört.
Obwohl der Haushaltsausgleich für 2009 angenommen wurde, hat die Öffentliche Bundesanstalt Radio Jugoslawien immer noch keine offizielle Information über die Höhe der jährlichen Budgetrate für die Tätigkeit des Hauses bekommen. In Rücksicht darauf, dass das Finanzieren von RJ im Budget als Subvention definiert wurde, befürchten die Beschäftigten mit Recht, dass es zur pauschalen Kürzung der Jahresrate kommen wird, was die Arbeit und Existenz des Hauses gefährden wird. Gemäß dem vorigen Haushaltsausgleich für 2009 wurden die monatlichen Mittel für RJ um 12% in Bezug auf die letztjährige monatliche Budgetrate gekürzt, was zu Jahresbeginn die Kürzung der Gehälter der Angestellten im gleichen Umfang als Folge hatte. Auf der anderen Seite hat die unregelmäßige Überweisung der Mittel das Funktionieren des Programms wegen unbezahlter Schulden für Strom, Satellit, Internet, Telefon, usw. gefährdet.
Falls man das Finanzieren von RJ nicht im Budget der Republik Serbiens präzise definiert und laut angekündigten Maßnahmen des Ministeriums die gesamte Jahresrate um weitere 20% gekürzt wird, befürchten die Angestellten von RJ mit Recht, dass die Existenz unseres Medienhauses ernsthaft gefährdet wird, aber auch die Existenz ihrer Familien.
Wir erwarten, dass die zuständigen Institutionen der Republik Serbien, und in erster Linie, dass das Kultusministerium und Minister Nebojsa Bradic das Problem, mit dem wir konfrontiert sind, ernsthaft angehen und in kürzester Zeit eine Lösung für das zukünftige Finanzieren von RJ anbieten, welche sich nicht vom Finanzieren der Angestellten beim Kultusministerium unterscheiden würde. Falls nicht, werden die Beschäftigten von RJ gezwungen sein, ihren Kampf für die Existenz des Hauses zu radikalisieren.
Die Selbstständige Gewerkschaft von Radio Jugoslawien appelliert auf diese Weise an die Kollegen im In- und Ausland, sowie an die Hörer, die Bemühungen der Angestellten von RJ zu unterstützen, um einen der ältesten Kurzwellensender in der Welt zu erhalten. E-Mails zur Unterstützung können Sie an die folgende Adresse senden: radioju@sbb.rs.
Die Existenz von Radio Jugoslawien in Frage gestellt
Hörerbriefe
In den Briefen und E-Mails, die in unsere Redaktion gelangen, schreiben Sie uns wie viel es Ihnen bedeutet, dass Sie aus Belgrad über Kurzwellen, Satellit und Internet in Ihrer Sprache Sendungen über Serbien verfolgen können. Sie richten Worte des Lobes an uns, aber auch nützliche Ratschläge, die wir sicherlich berücksichtigen werden, damit das Programm unseres und Ihres Radios noch besser und vielfältiger wird. Empfangsberichte sind uns sehr wichtig, damit wir ohne technische Störungen zu Ihnen gelangen können. Auch die wachsende Besucherzahl unserer Internetseite www.glassrbije.org freut uns, die ihren Worten zufolge informativ, unterhaltend und zeitgenössisch sei. Vorbereitet von Katarina Dostanic.